Entwicklung in den Rechten der Bürger

Im laufe der letzten 50 Jahre hat eine Entwicklung, für die Bürger mit Entwicklungsstörungen, stattgefunden. Zuerst waren sie fast nicht-Bürger, und heute sind sie so zu sagen gleichgestellte Bürger in der dänischen Gesellschaft.

Unter den Meilensteinen in dieser Entwicklung sind:

  • Das 1959 Gesetz
  • Die Auslegung der Behinderten-Fürsorge 1980
  • Die Frühpension unter den gleichen Bedingungen 1994
  • Das Vormundschaftsgesetz von 1997
  • Die Aufhebung des Institutionbegriffes in 1998

Mit dem Gesetz von 1959 wurde die Wahrnehmung der Entwicklungsgestörten von dem Statt gesammelt. Gleichzeitig legt man Wert auf die Begriffe wie: Gleichwürdigkeit, Rechte und ein Leben so nah dem Normalen wie möglich, ebenfalls kommt für die Entwicklungsgestörten Kinder, die Unterrichtsfähig sind, die Unterrichtspflicht.
Im Rahmen einer größeren Sozialreform in den 1970 er Jahren wird die Sonderfürsorge, der umfasst die Entwicklungsgestörten Bürger, 1980 zu den Ämtern und den Kommunen übertragen.
Diese Übertragung bedeutet zur selben Zeit, den Übergang von einem ärztedominierenden Zugang, mit Ärzten als Leiter, wo der Fokus auf die Entwicklungsstörung als Krankheit ist, zu einem pädagogischen Zugang und pädagogischer Leitung, wo der Fokus Entwicklung von Kompetenzen und Behandlung und Kompensation von den Problemstellungen sind die, die Entwicklungsstörung mitführt. Zur gleichen Zeit wird das Unterrichtsrecht eingeführt und – Pflicht für die ganze Personengruppe. Es kommt erneut Fokus auf die Begriffe: Gleichberechtigung und Normalisierung, wie der Begriff Lebensqualität zentral werden.

1993 wurde das Gesetz der soziale Beistand geändert, womit die Menschen mit Entwicklungsstörungen, die in einem Heim wohnen, selber für die Leistungen die sie erhalten, bezahlen müssen, hierunter auch die Wohnung. Die Mitarbeiter und die hiermit pädagogische Betreuung werden doch von den Kommunen finanziert. Diese Änderung bedeutet außerdem, dass die Etwicklungsgestörten die Frührente zugeteillt bekommen, so dass sie, die Leistungen bezahlen können.

In 1997 wurde ein neues Vormundschaftsgesetz beschlossen, das auf zwei Grundprinzipen baut:

  • Es soll in jeden einzelnen Fall, eine Einschätzung gemacht werden, in welchen Umfang, einem Vormund, der die ökonomischen und die persönlichen Verhältnisse betreut, notwendig ist.
  • Die Vormundschaft darf nicht mehr umfassend als notwendig sein.

1998 wird das Gesetz um Soziale Dienstleistungen als Ablösung für das Gesetz um Sozialhilfe beschlossen. Alleine die Änderung von Sozialhilfeleistungen zu Serviceleistungen indiziert eine wesentliche Änderung der Sichtweise der Behörden auf den Bürger.
Zur selben Zeit wird beschlossen, der Institutionsbegriff aufzuheben, dass bedeutet dass der Bürger im eigenen Heim wohnt, mit den Rechten die es mit sich führt. In Praxis bedeutet das konkret, dass die Mitarbeiter nicht in einer der öffentlichen Gebäuden, sondern im eigenem Heim des Bürgers arbeiten.

Einer der abgeleiteten Konsequenzen bezüglich der Entwicklung, die im Besonderen seit 1993 statt gefunden hat, ist, dass die Behinderten mit Entwicklungsstörungen zu „Bürgern“ werden, die gleichberechtigt mit der übrigen Bevölkerung, zu sehen sind. Sie sind selbstständig, verantwortlich und zu Verbrauchern geworden.

Mehr generell gesehen hat die Entwicklung, in sowohl den Vorkehrungen der Personengruppe(Tagesangebot, Unterrichtsangebot erhalten hat und so weiter), wie die gesetzmäßigen Änderungen besonders in den letzten 30 Jahren dazu beigetragen, dass die Personengruppe wesentlich mehrere Kompetenzen erhalten bekamen so dass sie auch immer mehr Ansprüche an ihr eigenes Leben, wie die übrige Bevölkerung stellen.